Wie ist meine IP-Adresse?
Hier sehen Sie sofort, mit welcher IP-Adresse Ihr Gerät gerade im Internet unterwegs ist. Ein Klick kopiert sie – etwa für eine Freigabe in einer Firewall oder eine Anfrage an den Support.
Ihre IP-Adresse
wird ermittelt …
- IPv4-Adresse
- –
- IPv6-Adresse
- –
- Verbindung zu dieser Website
- –
- Hostname (Rückwärtsauflösung)
- –
Das Werkzeug speichert Ihre IP-Adresse nicht. Es zeigt nur an, was jeder Webserver bei einem Aufruf ohnehin sieht.
Was Ihnen das Werkzeug anzeigt
Eine IP-Adresse ist die Nummer, unter der ein Gerät im Internet erreichbar ist. Jede Anfrage Ihres Browsers trägt sie als Absender, auch der Aufruf dieser Seite. Nur so weiß der Server, wohin er die Antwort schicken soll. Zu Hause teilen sich meist alle Geräte die öffentliche Adresse Ihres Routers; im Heimnetz vergibt der Router eigene, private Adressen wie 192.168.178.20, die außerhalb niemand sieht.
IPv4-Adresse
Vier Zahlen von 0 bis 255, getrennt durch Punkte, zum Beispiel 192.0.2.10. Diese Schreibweise erwarten die meisten Router-Menüs und Firewalls.
IPv6-Adresse
Acht Blöcke aus Hexadezimalziffern, getrennt durch Doppelpunkte. Lange Nullfolgen werden abgekürzt: Aus 2001:0db8:0000:0000:0000:0000:0000:0001 wird 2001:db8::1.
Hostname
Der Name, den Ihr Internetanbieter für die Adresse hinterlegt hat. Oft steckt der Name des Anbieters darin. Nicht jede Adresse hat einen, dann fehlt die Zeile.
Zwei Adressformate, oft gleichzeitig
IPv4 ist das ältere Format. IPv6 wurde eingeführt, weil die IPv4-Adressen knapp wurden.
| IPv4 | IPv6 | |
|---|---|---|
| Länge | 32 Bit | 128 Bit |
| Schreibweise | vier Dezimalzahlen mit Punkten | acht Hexadezimalblöcke mit Doppelpunkten |
| Mögliche Adressen | rund 4,3 Milliarden | rund 340 Sextillionen |
| Beispiel | 192.0.2.10 | 2001:db8::1 |
| Festgelegt in | RFC 791 (1981) | RFC 8200 (2017) |
Die Beispieladressen stammen aus Bereichen, die für Dokumentationen reserviert sind (RFC 5737, RFC 3849).
Viele Anschlüsse arbeiten heute mit beiden Formaten zugleich. Kann die Gegenseite IPv6 – diese Website kann es –, nimmt Ihr Browser in der Regel IPv6. Manche Anbieter geben ihren Kunden gar keine eigene öffentliche IPv4-Adresse mehr, sondern teilen eine unter vielen Anschlüssen auf (DS-Lite, Carrier-Grade NAT). Websites sehen dann für IPv4 eine Adresse des Anbieters.
Warum sich Ihre IP-Adresse ändert
Privatanschlüsse bekommen ihre öffentliche Adresse vom Anbieter in der Regel nur geliehen. Nach einer Neueinwahl des Routers, etwa nach einem Neustart, kann eine neue Adresse kommen, bei manchen Anbietern auch in festen Abständen. Im Mobilfunk wechselt sie oft schon, wenn Sie zwischen WLAN und mobilem Netz wechseln.
Bei IPv6 kommt etwas dazu: Viele Geräte bilden für ausgehende Verbindungen regelmäßig neue, zufällige Adressen, damit sie sich nicht über lange Zeit wiedererkennen lassen (Privacy Extensions, RFC 8981).
Eine feste IP-Adresse gibt es meist nur in Geschäftstarifen. Sie lohnt sich, wenn ein Server, eine Kamera oder ein Fernzugang immer unter derselben Adresse erreichbar sein soll.
Was eine Website über Ihre IP-Adresse erfährt
Jede Website, die Sie aufrufen, sieht Ihre öffentliche IP-Adresse – ohne sie käme keine Antwort bei Ihnen an. Aus der Adresse lassen sich meist Ihr Internetanbieter und eine ungefähre Region ablesen, nicht aber Ihr Name oder Ihre Anschrift. Welcher Anschluss zu welcher Zeit welche Adresse hatte, weiß nur Ihr Anbieter.
Rechtlich gilt die IP-Adresse trotzdem als personenbezogenes Datum: Der Europäische Gerichtshof hat 2016 entschieden, dass auch eine dynamische Adresse für einen Websitebetreiber personenbezogen sein kann, wenn er rechtliche Mittel hat, den Anschlussinhaber über den Anbieter bestimmen zu lassen (EuGH, C-582/14, Breyer). Wer als Websitebetreiber IP-Adressen speichert oder an andere Dienste weitergibt, etwa beim Laden von Schriften von fremden Servern, braucht dafür eine Rechtsgrundlage nach der DSGVO.
Wollen Sie Ihre Adresse nicht preisgeben, hilft ein VPN-Dienst oder der Tor-Browser: Websites sehen dann die Adresse des VPN- oder Tor-Servers. Genau diese Adresse zeigt Ihnen in dem Fall auch dieses Werkzeug.
Wofür Sie Ihre IP-Adresse brauchen
- Freigaben: Firewalls, Serverzugänge wie SSH oder eine Datenbank und manche Verwaltungsoberflächen lassen sich auf bestimmte IP-Adressen beschränken. Eingetragen wird die öffentliche Adresse, nicht die private aus dem Heimnetz.
- Gesperrter Zugang: Server sperren Adressen, von denen zu viele fehlgeschlagene Anmeldungen kamen, etwa beim E-Mail-Abruf mit einem alten Passwort. Um die Sperre aufzuheben, braucht der Support Ihre aktuelle Adresse. Kunden unseres Hostings nennen uns dafür die Adresse, die dieses Werkzeug anzeigt (Kundensupport und Hilfe).
- Zugriff von unterwegs: Wer von außen auf Geräte zu Hause zugreifen will, etwa eine Kamera oder einen kleinen Server, braucht die öffentliche Adresse. Wechselt sie regelmäßig, hilft ein DynDNS-Dienst, der einen festen Namen auf die jeweils aktuelle Adresse zeigt.
Fragen zur IP-Adresse
Ist meine IP-Adresse geheim?
Kann jemand über meine IP-Adresse meine Wohnadresse herausfinden?
Warum zeigt mein Computer eine andere IP-Adresse an?
Warum sehe ich hier eine IPv6-Adresse?
Wie bekomme ich eine neue IP-Adresse?
Speichert diese Seite meine IP-Adresse?
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